Welches Museum könnte da zwischen Stuttgart und der Steiermark liegen, das mich richtig abholt? BMW in München? Audi in Ingolstadt? Und was kann schon besser als Porsche sein?

Das war jetzt aber keine Überraschung, oder? Das sensationelle „Mazda Classic Automobil Museum Frey“. Holprig-ungeschickter Name, grandiose Location mitten in der Augsburger City.







Da war ich auch schon zwei Mal vorher und jedes Mal gabs neben den Fixstartern spannende Sonderausstellungen zu sehen. Dieses Mal zum Mazda 626. Alle Generationen auf einen Blick, wo gibts das sonst noch. Und natürlich so sensationelle Exemplare wie den RoadPacer, den Parkway, den Xedos9 MillerCycle oder ein Mazda3-Originalexemplar der „Hiroshima-Frankfurt in 30 Tagen“ – Challenge.




Warum mich das bei weitem mehr abholt als ein Porsche oder ein Flügeltürer? Weil die Porsches und FLügeltürer dieser Welt allgegenwärtig sind. Weil es sie gibt und weil man sie jederzeit haben kann, wenn man nur die nötige Summe auf den Tisch legt. Aber ein 88er Mazda 626 in Neuzustand mit Automatik? Vergiss es. Ein 929 Coupe von 1974? Gibts eigentlich schon seit 30 Jahren nimmer. Diese feinen Details, diese sensationellen Designlösungen dieser Fahrzeuge. (<- Anklicken!) Eine blaue Mauritius neben der anderen.




Da ist es auch egal, dass „die Japaner“ bei der herkömmlichen Bevölkerung immer noch als billige Alternative zu richtigen Autos gesehen werden. Die Leidenschaft für Japan-Oldies (<- Anklicken!) lodert stärker denn je, habe ich an diesem Stuttgart-Wochenende gemerkt. In Augsburg!
Ein großer Dank geht raus an meinen Freund Leo Herwig, der uns mit seinem BMW 316i Coupe unterhaltsame Gesellschaft geleistet hat.

L