Die MotorNights sind ein monatliches Treffen für Oldtimer, US-Cars, Youngtimer, Sportwagen und Custom Bikes in Wien-Freudenau. Ich war noch nie dort, das musste sich ändern. Also nichts wie hin!
Was soll ich sagen? Freude, now! Das Ambiente dort hinterm Lusthaus, zwischen den Bäumen, ist sensationell, die Stimmung sehr entspannt. Und was taucht dort so auf? Ein schöner Querschnitt durch die Wiener Altauto- und US-Car-Szene.











Im Vergleich mit anderen Treffen dieser Art aber kleiner, feiner, ausgewählter. Obwohl es weder Eintrittspreise, noch Spendenaufrufe gibt!
Bei manch ergrautem Teilnehmer lässt sich noch die US-Car-Szene der 1970er und 1980er Jahre erahnen, die damals in Wien groß und rege war. Die JDM-Freaks mit ihren Skylines und S2000 sind ebenso am Start wie Langzeitbesitzer von ganz frühen Käfer Cabrios, die mit ihren Fahrzeugen gealtert sind.



Und trotz einiger nervöser Gasfüße beim Einparken – bezeichnenderweise primär von Fahrern sechszylindriger Mustangs oder Firebirds – spielt sich das alles sehr gesittet und gemütlich ab. Kein Vollgas auf einer Vierspurigen neben dem Treffen, kein „Schießen“ von VAG-Jungs, die ihre Golf 3 VR6 Turbos in Szene setzen müssen. Und keine Parkplatzprobleme, kein Stau bei der Zufahrt aufs Gelände. Zumindest nicht im September. Wenn die Anreise von fast 2 Stunden nicht wäre, müsste man sich überlegen, dieses Treffen nicht doch vor vergleichbaren anderen Treffen zu priorisieren.
Mein Highlight? Neben den ganzen Klassikern ein unscheinbarer Geselle, den kaum jemand bewusst wahrgenommen hat, der aber für ganz viel steht:


Ein Pontiac Grand Am V6 aus den späten 90ern. Warum dieses hässliche Entchen so speziell ist und was da an Geschichten und Hintergrund auf uns wartet, erfahrt ihr das nächste Mal!
Lukas