… in Mosta auf Malta. Tolle Lage, an der Hauptstraße, vor einem Kreisverkehr. Neu- und Gebrauchtwagen eines japanischen Nischen-Herstellers im Schauraum. Soweit nichts besonders. Und dann stehst du davor und plötzlich wird es still. Du hörst den Verkehr nicht mehr. Spürst die Regentropfen nicht.





Da stehen Autos drin, die bei uns schon vor Jahrzenten ausgestorben sind. Mein Favorit gleich vorweg – eine rostfreie, rote Leone III Limousine als hierzulande unbekannter „1.3 DL 2WD“. Eine weiße Leone II Limousine als 1600 DL mit Rundscheinwerfern. Neue, frühe Impreza der ersten Generation. Ein Subaru Sambar Bus aus den späten 1960ern. Ein neuer XT Turbo. Ein REX 600. Diverse Legacys, mehrere neue Justy… Unfassbar.




Angeblich handelt es sich dabei um das private Lager eines Subaru-Händlers, etwa einen Kilometer entfernt, der dort seine Liebhaberstücke lagert. Ob das stimmt, weiß ich nicht.





Schön, dass es diesen Schauraum gibt. Auch wenn die Reifen alle platt und die Autos genauso wie die Scheiben völlig verdreckt sind. Es kümmert sich wohl jemand drum, das ist die Hauptsache. Mir geht zwar nicht ein, warum daraus nicht schon längst ein Pilgerort für Subaru-Freaks aus aller Welt geworden ist, aber man muss nicht alles verstehen.


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